Work-Life Balance & Freude

Online-Webinar – Dauer ca. 50 Min.

Der gute Umgang mit Anforderungen der Arbeit, von Familie und Freunden und eigenen Bedürfnissen ist eine wichtige Basis für das Wohlbefinden. Achtsamkeit hilft, eine innere Haltung einzuüben, um eine bessere Balance zwischen all diesen Anforderungen herzustellen. Das bewusste Kultivieren von Freude ist dabei ein wesentlicher Faktor.

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Große Rauszeit ...

Work Life Balance

Work-Life Balance ist ein Mythos – denn eigentlich geht es um das Ausbalancieren eines beständigen Ungleichgewichts. Wie beim Kajakfahren sind wir fortlaufend dabei, nach der einen oder anderen Seite zu kippen. Das Geschick besteht darin, ein Ungleichgewicht so früh wie möglich zu erkennen und das zu tun, was nötig ist, um gegenzusteuern – von Moment zu Moment.

Wie wir mit Disbalance umgehen, hängt von unserer Geistesgegenwart ab. Mit der Einführung neuer Technologien, Home-office und flexiblen Arbeitszeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem immer mehr. Zu lernen, Balance zu kultivieren, wenn es keine klaren Grenzen gibt, ist notwendig für unsere Produktivität, Kreativität und unser Wohlbefinden.

Darüber hinaus legt der Begriff Work-Life-Balance den Gedanken nahe, dass wir entweder arbeiten oder leben. Doch gerade das Gegeteil sollte stimmen – wenn wir in allen Lebensbereichen unsere volle Lebendigkeit, unser ganzes menschliches Potenzial entfalten, empfinden wir das als Glück und als inneres Gleichgewicht. Die mentalen Strategien der Akzeptanz und der Präsenz können dabei sehr hilfreich sein.

Innere Balance gründet auf der Anerkennung, dass es keinen stabilen Zustand gibt und ein perfektes Gleichgewicht gar nicht existiert. Es geht darum zu erkunden, welche Dinge Sie beeinflussen können, um positive Veränderungen zu bewirken, wenn Sie merken, dass Sie nicht in Ihrer Mitte ruhen. Und es geht darum zu erkennen, dass sich Manches nicht ändern lässt– wir aber immer eine Wahl haben, wie wir auf Gegebenheiten reagieren. Aus dieser Wahlfreiheit heraus macht es Sinn, unseren energieraubenden inneren Widerstand fallen zu lassen und uns auf das zu besinnen, was wir tatsächlich in der Hand haben.

Präsenz entwickeln Sie, in dem Sie einfach offen und aufmerksam sind, für die Dinge die da sein – auch für ein bestehende Ungleichgewicht zwischen Erwerbsarbeit und Freizeit oder Job und Familie. Wenn Sie auf der Arbeit sind und sich dabei ertappen, über Dinge zu Hause nachzudenken und zu Hause über Dinge aus Ihrem Job nachdenken: Existiert das Problem dann im Job oder in Ihrem Geist? Seien Sie präsent mit dem, was gerade ist. Üben Sie, Gedanken an die Arbeit loszulassen, wenn Sie auftauchen während Sie zu Hause sind und Gedanken über Ihr außerberufliches Leben loszulassen, wenn Sie auf der Arbeit sind. Ihr formales Achtsamkeitstraining mit ABCD wird dies für Sie einfacher machen.

Andere Tipps, um eine innere Haltung für eine gesunde Work-Life Balance zu kultivieren:

  • Pendel achtsam: Nutze die Wege zwischen Arbeitsplatz und Zuhause für einen achtsamen Übergang zwischen den verschiedenen Lebenswelten. Verwenden 5 Minuten am Anfang der Fahrt und 5 Minuten am Ende, um etwas Achtsamkeits-Training zu üben. Was macht das für einen Unterschied?

  • Triff klare Entscheidungen: Reflektiere regelmäßig darüber, ob Du all die Aufgaben und Aktivitäten wirklich tun musst, die Deinen Tag füllen. Gibt es Dinge, zu denen Du „nein“ sagen könntest? Dies könnten Belange des Jobs sein oder Dinge, die in Bezug auf Familie oder soziale Kontakte bestehen. Es mag nicht einfach sein, aber gibt es klare Entscheidungen, die Du treffen kannst, um Dir etwas mehr mentalen Raum zu verschaffen und ein größeres Gefühl der Balance?

  • Setze Deiner Erreichbarkeit Grenzen: Denke darüber nach, wann Du „online“ bist und wann nicht. Besprich dies deutlich mit Deinem Team und Deiner Familie und nutzen die Möglichkeiten der Technologien, d.h. den „Aus-Schalter“.

  • Plane Deine Zeit: Stelle sicher, dass Du Zeit für Dinge einplanst, die Dir ein Gefühl der Balance geben, d.h. Bewegung, Zeit für Freunde oder Familie, ein gutes Buch lesen. Erinnere Dich daran, dass Du nur für andere da sein kannst, wenn Du Dich zuerst gut um Dich selbst kümmerst.

Das solltest du wissen!

Zu lernen, innere Balance herzustellen, ist besonders wichtig, wenn es keine klaren Grenzen gibt. Ohne inneres Gleichgewicht leidet unsere Produktivität, unsere Kreativität und unser Wohlbefinden.

Probier es aus.

Wende die vier Tipps an, um zu beginnen, eine neue Einstellung gegenüber einem Gleichgewicht zwischen Deinen verschiedenen Lebenswelten herzustellen.

Die Trainer

Silke-Steininger

Silke Steininger

Achtsamkeit bedeutet für mich: Einen besseren Kontakt zu mir selbst zu haben. Mich besser verstehen können, freundlicher mit mir umzugehen und mich von inneren Impulsen und äußeren Herausforderungen weniger aus der Ruhe bringen zu lassen.
Nach meiner Promotion in Psychologie und der Arbeit in der Forschung wechselte ich 2004 zur Achtsamkeit, weil ich beeindruckt war, wie nützlich sie sein kann. Wichtig ist mir die Kombination von Achtsamkeitsübungen und der direkten Anwendung auf Alltagsthemen.
Als Mutter eines inzwischen 10-Jährigen weiß ich es zu schätzen, dass ich einmal am Tag innerlich auf den Pause Knopf drücken kann. Gedanken und Gefühle sortieren sich und mir wird durch diese „Rauszeit“ klarer, wie ich mich selbst, meine Familie und meine Klienten noch besser unterstützen kann in einem Alltag, der ab und zu hohe Ansprüche stellt.

Peter-Schmidt

Peter Schmidt

Achtsamkeit hilft mir,
... mich daran zu erinnern, dass mein Leben jetzt stattfindet. Sie gibt mir mehr Lebensqualität und ich bin mehr im Kontakt mit dem Augenblick.
... in stressigen Momenten eine kurze Auszeit zu nehmen und aus dem Hamsterrad auszusteigen.
... mir selbst Wohlwollen entgegenzubringen und weniger kritisch und perfektionistisch zu sein.

Als Trainer und Coach möchte ich meinen Kunden helfen, sich in ihrer Haut wohlzufühlen und sie unterstützen, ein Arbeitsumfeld für sich und ihr Team zu gestalten, dass menschlich, kreativ und mit Sinn erfüllt ist.

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